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Wann wird gefahren – Wetter

Wir führen Ballonfahrten ganzjährig durch. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter jede Jahreszeit hat Ihren Reiz.

Da eine Ballonfahrt stark wetterabhängig ist, sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten:

Die Fahrtrichtung wird vom Wind bestimmt. Durch Ausnutzung verschiedener Luftschichten kann der Pilot die Richtung eventuell etwas beeinflussen. 

 

Im Sommerhalbjahr sind Ballonfahrten nur morgens und abends möglich
Frühfahrt: Treffpunkt bei Sonnenaufgang
Abendfahrt: Treffpunkt ca. 3 Stunden vor Sonnenuntergang
Aufgrund starker Sonneneinstrahlung treten, in den Sommermonaten, tagsüber thermische Turbulenzen auf, die der Pilot durch das Heizen nicht ausgleichen kann.

 

Im Winterhalbjahr sind bei abgeschwächter Sonneneinstrahlung Ballonfahrten ganztägig möglich.

Um eine Ballonfahrt so sicher wie möglich zu gestalten, holen wir vor jeder geplanten Ballonfahrt die aktuellsten Wetterinformationen ein. Aufgrund dieser Informationen entscheidet allein der Pilot ob gestartet wird oder nicht. Die Passagiere werden frühestmöglich vor dem Start nochmals telefonisch informiert, ob die Wetterbedingungen einen Start zulassen. In Einzelfällen kann diese Entscheidung erst am Startplatz gefällt werden.

Zur Durchführung einer sicheren Ballonfahrt müssen bestimmte Witterungsbedingungen erfüllt sein: Da das Wetter weder 100% voraussehbar noch planbar ist, kann eine Ballonfahrt bei:

 

Gewitterrisiko (Annäherung eines Gewitters)
Annäherung einer Kalt- bzw. Warmfront
Böigem Wind
Zu hohen Windgeschwindigkeiten
Niederschlag
Nebel und schlechter Sicht

nicht durchgeführt werden:

 

Das Ballonwetter ......ist eine komplexe Angelegenheit.

Unsere 2 wichtigsten Kriterien, nach denen wir die Entscheidung treffen, ob wir eine Ballonfahrt durchführen oder nicht.

1. Sicherheitsrelevanz

Wind:

Der Ballon ist bis zu Windgeschwindigkeiten am Boden von 18 km/h von erfahrenen Piloten sicher zu manövrieren. Bei stärkerem oder stark böigem Wind bleibt der Ballon am Boden. Entscheidend ist die Windgeschwindigkeit zur Start- und Landezeit.

Im Tagesgang verändert sich der Wind bedingt durch Änderung der Gesamtwettersituation, Änderung des Sonnenstandes und Änderung des Beckungsgrades. In den Morgenstunden finden wir häufig am Boden sanften Bodenwind, in niedrigen Höhen, bedingt durch ein Bodeninversion relativ kräftige Windfelder, in größerer Höhe dann wieder weniger Wind, allerdings mehr als am Boden. Mit der steigenden Sonne löst sich die Bodeninversion auf, der Wind dringt bis zum Boden durch und es entsteht und es entsteht Thermik durch Erwärmung des Bodens. Die Folge ist, der Bodenwind nimmt zu und es wird böig. Am Spätnachmittag kehrt sich das wieder um, der Bodenwind nimmt mit Nachlassen der Thermik ab, es wird ruhiger, bis der Bodenwind zum Sonnenuntergang häufig einschläft.

So ist der "Standardtag" den es nur manchmal gibt. Herannahende Tiefdruckgebiete, lokale Gewitter, manchmal auch regionale Erscheinungen wie z.B. Seewind können zu einer Windzunahme führen oder die Abnahme des Windes verhindern.

Niederschläge:

Regen geht meist vorher mit kräftigem Wind und eingeschränkten Sichten. Daher ist bei Regen oder Schneefall an eine Ballonfahrt nicht zu denken.

 

Niedrige Bewölkung, Nebel:

Wenn die Wolken so niedrig sind, daß wir die Scherheitsmindesthöhe nicht einhalten können, ohne die Wolken zu berühren, können wir nicht fahren. Das gleiche gilt bei Nebel - im Grunde ist Nebel eine ganz tiefhängende Wolke.

Temperatur:

Ab einer Temperatur von 30 Grad ist Ballonfahrten nicht mehr möglich, die Tragkraft sinkt stark nach unten, es macht keinen Spass mehr, der Pilot und die Passagiere stehen unter dem Brenner, sodass eine gefühlte Temperatur von 50-60 Grad unter dem Brenner entsteht.

In Kurzform:

Bedingungen, unter denen eine Ballonfahrt durchgeführt werden kann sind:

  • Windgeschwindigkeiten unter 18 km/h am Boden
  • Wolkenuntergrenze nicht unterhalb 1500 Fuss,
  • Sichtweite mehr als 800 mtr., Erdsicht muß vorhanden sein.
Aber darüber hinaus muss auch noch abhängig von der Windrichtung und dem Startplatz im voraussichtlichen Landebereich ausreichend Landegelände zur Verfügung stehen und für die Fahrtstrecke müssen, sofern es sich um kontrollierten Luftraum handelt, die entsprechenden Freigaben bestehen.

 

2. Kriterien im Sinne unserer Fahrgäste:

Wind:

Auch zu schwach sollte der Wind nicht sein, denn Sie wollen ja Ballonfahren und nicht Ballonstehen.... Bei Windgeschwindigkeiten unter 6 km/h in allen Höhen wird es fraglich. Fahrten über Großstädten wie z.B. Stuttgart, oder über großen Waldflächen wie zum Beispiel dem Schwarzwald sind bei zu schwachem Wind sogar unmöglich.

Sichten:

Auch wenn die Wolkendecke geschlossen ist, können wir Ballonfahren, sofern die Wolken hoch genug sind und die Bodensichten nicht stark eingeschränkt sind.
Ab Bodensichten von weniger als 3 km wollen wir eher am Boden bleiben.

Die Entscheidung:

für oder gegen eine Ballonfahrt fällt aber meist schon 3-4 Stunden vor dem Starttermin. Sicher, manche Wetterlagen sind einfach nur schön oder einfach nur ungeeignet, da fällt es uns leicht. Aber in mehr als der Hälfte der Fälle tut uns Petrus nicht den Gefallen, eindeutiges Wetter zu produzieren. Und da die Meteorolgie weit davon entfernt ist, exakte Vorhersagen für kleinste Räume zuverlässig zu erstellen und unsere Piloten keine Propheten sind, arbeiten wir hart für unsere Entscheidungen. Online-Dienste wie der Deutsche Wetterdienst, TopMeteo, wetter-online oder wetter.com versorgen uns mit einer Fülle von Daten, Flugwetterberater helfen am Telefon, Kenntnisse der Meteorologie werden angewendet und ständig erweitert, der Austausch mit Kollegen gesucht usw.

Und doch wird manchmal eine Fahrt erst am Startplatz abgesagt, weil das Wetter sich anders entwickelt hat, als vorhergesagt.
Und doch sagen wir Fahrten ab, und erleben den Abend im eigenen Garten als traumhaft schöne und unbedingt ballonfahrtengeeignet - nur zu spät eben......
Aber niemals sind wir mit dem Ballon gestartet und haben Bedingungen vorgefunden, die die Sicherheit der Fahrt beeinträchtigt hätten denn:
Wir begehen unsere Irrtuümmer lieber auf dem Boden als in der Luft, und das soll auch so bleiben. 

Wenn Petrus ein Ballonfahrer wäre, würde er es uns sicher nicht so schwer machen, die richtigen Wetterentscheidungen zu treffen:

Eine alte Ballonfahrerweisheit sagt:

Lieber am Boden stehen und wünschen man wäre oben als umgekehrt!

Sollte die Ballonfahrt an dem geplanten Termin witterungsbedingt nicht stattfinden,
vereinbaren wir mit Ihnen einen neuen Fahrtermin

 

WetterOnline
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Von der Beratung über die Buchung, Terminvereinbarung, über die Fahrt bis zur traditionellen Ballontaufe immer gut betreut.
Ballonfahrten Südwest - Telefon: +49 (7181) 85755
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